06.05.2015

Europäische Gentechnikfreiheit von unten verteidigen

Der Einsatz für ein gentechnikfreies Europa ist heute wichtiger denn je. Es ist gut, dass die Vertreterinnen und Vertreter von Gentechnikfreien Regionen, Wissenschaft und gentechnikfreiem Sojaanbau diese Woche in Berlin zur Konferenz  "GMO Free Europe 2015" zusammenkommen. Bundesregierung und EU-Kommission versuchen, den Bürgerinnen und Bürgern mit immer absurderen Schein-Verboten für Gentechnik vorzugaukeln, ihre berechtigten Bedenken ernst zu nehmen und zu handeln. Da werden nationale Anbauverbote und jetzt sogar nationale Importverbote für Gentech-Pflanzen in Aussicht gestellt, die am Ende auf einem gemeinsamen Binnenmarkt überhaupt nicht umsetzbar sind. Agrarminister Schmidt dürfte ausnahmsweise Recht haben, wenn er sagt, dass der jüngste EU-Vorschlag zu den Gentechnik-Importen noch nicht einmal gut gemeint war.

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22.04.2015

Nicht noch ein Gentechnik-Flickenteppich, Herr Juncker!

Was die EU-Kommission jetzt zum Thema Gentechnik-Importzulassungen vorgeschlagen hat, verdient den Namen Reform in keiner Weise. Von Demokratisierung der Gentechnik-Zulassung keine Spur. Stattdessen ein weiterer Flickenteppich, noch absurder und unrealistischer als bei den Genpflanzen-Anbauverboten. Angela Merkel und Christian Schmidt müssen Jean-Claude Juncker schleunigst von diesem Unsinn abbringen. Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Gentechnikfreiheit, muss sie Juncker klarmachen, dass er sich mit derartigen vollkommen unrealistischen Scheinlösungen nicht an der von ihm persönlich versprochenen Reform der Gentechnik-Zulassungen vorbeimogeln kann und darf. Denn das ist was wirklich ansteht.

Handelsblatt: EU will nationale Genfood-Verbote erlauben
Hintergrund: Gentechnik-Gesetzgebung ist keine TTIP-Opfergabe

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22.04.2015

Nicht noch ein Gentechnik-Flickenteppich, Herr Juncker!

Was die EU-Kommission jetzt zum Thema Gentechnik-Importzulassungen vorgeschlagen hat, verdient den Namen Reform in keiner Weise. Von Demokratisierung der Gentechnik-Zulassung keine Spur. Stattdessen ein weiterer Flickenteppich, noch absurder und unrealistischer als bei den Genpflanzen-Anbauverboten. Angela Merkel und Christian Schmidt müssen Jean-Claude Juncker schleunigst von diesem Unsinn abbringen. Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Gentechnikfreiheit, muss sie Juncker klarmachen, dass er sich mit derartigen vollkommen unrealistischen Scheinlösungen nicht an der von ihm persönlich versprochenen Reform der Gentechnik-Zulassungen vorbeimogeln kann und darf. Denn das ist was wirklich ansteht.

Handelsblatt: EU will nationale Genfood-Verbote erlauben
Hintergrund: Gentechnik-Gesetzgebung ist keine TTIP-Opfergabe

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23.03.2015

Krebsgefahr: Glyphosat-Zulassung stoppen

Das allgegenwärtige Allzweck-Ackergift Glyphosat ist alles andere als harmlos, ganz im Gegensatz zur Einschätzung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR). Die WHO-Einstufung des Stoffs als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ ist alarmierend und muss endlich Konsequenzen haben. An dieser WHO-Einschätzung kann und darf sich die Bundesregierung nicht länger vorbeimogeln. Sie muss die Glyphosat-Zulassung jetzt umgehend aussetzen und die Risiken gründlich untersuchen.

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20.03.2015

Alle wollen Genmais-Verbote – nur Schmidt macht nicht mit

Die Agrarminister der Bundesländer haben sich jetzt einstimmig für Genpflanzen-Anbauverbote auf Bundesebene ausgesprochen – und damit eindeutig gegen Bundesagrarminister Schmidt positioniert. Sie wissen, dass Schmidts regionale Verbote eine reine Mogelpackung sind. Und auch die Menschen im Lande haben ganz genau verstanden, dass Schmidt und Merkel schon wieder versuchen, sie auszutricksen in Sachen Gentechnik. Das zeigt die überwältigende Teilnahme an der Campact-Aktion mit 340.000 Unterzeichnern in nur zwei Wochen. Sogar Schmidts CSU fordert nationale Verbote. SPD-Umweltministerin Hendricks und ihre Partei sowieso. Alle wollen Genpflanzen-Verbote. Außer Schmidt, der macht nicht mit. Allerdings mit Rückendeckung der Kanzlerin. 

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Kategorien:Agrogentechnik
20.03.2015

Alle wollen Genmais-Verbote – nur Schmidt macht nicht mit

Die Agrarminister der Bundesländer haben sich jetzt einstimmig für Genpflanzen-Anbauverbote auf Bundesebene ausgesprochen – und damit eindeutig gegen Bundesagrarminister Schmidt positioniert. Sie wissen, dass Schmidts regionale Verbote eine reine Mogelpackung sind. Und auch die Menschen im Lande haben ganz genau verstanden, dass Schmidt und Merkel schon wieder versuchen, sie auszutricksen in Sachen Gentechnik. Das zeigt die überwältigende Teilnahme an der Campact-Aktion mit 340.000 Unterzeichnern in nur zwei Wochen. Sogar Schmidts CSU fordert nationale Verbote. SPD-Umweltministerin Hendricks und ihre Partei sowieso. Alle wollen Genpflanzen-Verbote. Außer Schmidt, der macht nicht mit. Allerdings mit Rückendeckung der Kanzlerin. 

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Kategorien:Agrogentechnik
15.02.2015

Gentechnikanbau musss bundesweit einheitlich verboten werden

Minister Schmidts Gesetzentwurf enttäuscht die Mehrheit der Menschen in diesem Land. Wenn wenn es kein bundeseinheitliches Anbauverbot gibt, dann kriegen wir einen Flickenteppich. Wer garantiert uns, dass alle Länder Verbote aussprechen? Ein solcher Flickenteppich ist der Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Deutschland.

Opens external link in new windowBundestagsrede Harald Ebner

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Kategorien:Agrogentechnik Bundestagsreden
22.01.2015

Ökolandbau-Preis darf kein Bio-Feigenblatt sein

Agrarminister Schmidt hat auf der Grünen Woche drei Betriebe mit dem Ökolandbau-Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern aus dem Südschwarzwald, aus Bingenheim in Hessen und aus Wilhelmsdorf bei Bielefeld! Sie führen uns deutlich vor Augen, dass hochwertige ökologische, regionale, gentechnikfreie Landwirtschaft ein echtes Erfolgsmodell ist. Das ist eine Landwirtschaft, wie sie sich auch die Besucher der Grünen Woche vorstellen möchten – und wie sie ihnen auch häufig suggeriert wird, selbst wenn es viel zu selten der Realität entspricht. Womöglich ist es kein Zufall, dass alle drei Preisträger in Bundesländern mit Grünen Agrar-Länderministerien beheimatet sind. Denn auch die politischen Rahmenbedingungen sind wichtig für den Öko-Erfolg.

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22.01.2015

Ökolandbau-Preis darf kein Bio-Feigenblatt sein

Agrarminister Schmidt hat auf der Grünen Woche drei Betriebe mit dem Ökolandbau-Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern aus dem Südschwarzwald, aus Bingenheim in Hessen und aus Wilhelmsdorf bei Bielefeld! Sie führen uns deutlich vor Augen, dass hochwertige ökologische, regionale, gentechnikfreie Landwirtschaft ein echtes Erfolgsmodell ist. Das ist eine Landwirtschaft, wie sie sich auch die Besucher der Grünen Woche vorstellen möchten – und wie sie ihnen auch häufig suggeriert wird, selbst wenn es viel zu selten der Realität entspricht. Womöglich ist es kein Zufall, dass alle drei Preisträger in Bundesländern mit Grünen Agrar-Länderministerien beheimatet sind. Denn auch die politischen Rahmenbedingungen sind wichtig für den Öko-Erfolg.

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21.01.2015

Hohenheim: Freihandel für Gentechnik? TTIP – so nicht!

Um eine Verschlechterung des Status-Quo im Bereich der Gentechnik  und der Verbraucher- und Umweltschutzstandards zu verhindern, müssen deutliche Nachbesserungen am CETA-Abkommen und eine Verankerung des Vorsorgeprinzips in TTIP erreicht werden. Das ist nach gegenwärtigem Stand nur durch einen Abbruch der Verhandlungen und einen Neubeginn unter einem neuen Verhandlungsmandat möglich. So das Fazit der TTIP-Diskussion in Stuttgart-Hohenheim im Rahmen der Fairhandlungstour der Grünen Bundestagsfraktion, zu der rund hundert Interessierte gekommen waren.

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URL:https://harald-ebner.de/meta-navigation/themen/agro-gentechnik/browse/4/