Seit einiger Zeit versuchen die Agrar- und Saatgutkonzerne, Politik und VerbraucherInnen neue Gentechnik-Verfahren wie Crispr/Cas als heilsbringend und als angeblich "eigentlich gar keine Gentechnik" darzustellen. Wir Grünen haben uns in den vergangenen Jahren bereits intensiv mit diesen neuen Varianten der Gentechnik auseinandergesetzt, auf verschiedenen Ebenen darüber debattiert und Entschließungen dazu gefasst, was die Mindestanforderungen dafür sind.

Wir Grüne beschäftigen uns übrigens schon sehr lange intensiv, manchmal kontrovers und stets differenziert mit dem Thema Gentechnik. Der immer wieder erhobene Vorwurf, wir seien "wissenschaftsfeindlich" und würden Gentechnik pauschal und undifferenziert ablehnen, ist nachweislich falsch, wie dieser Fraktionsbeschluss "Eckpunkte für eine Gentechnikpolitik" aus dem Jahr 2001 zeigt.

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11.05.2018

Besuch aus dem Wahlkreis in Berlin

Eine Gruppe von rund 50 Personen aus dem Wahlkreis folgte vom 6. bis 9. Mai 2018 der Einladung von Harald Ebner zur politischen Informationsfahrt nach Berlin. Neben dem Besuch des Bundestages stand diesmal ein Treffen beim Bundesnachrichtendienst in Lichterfelde sowie ein Informationsgespräch im Haus der Wannseekonferenz auf dem Programm. 

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10.05.2018

Besuch bei Crailsheims neuem Bürgermeister Grimmer

Bei seinem Antrittsbesuch sprach Harald Ebner mit Crailsheims Oberbürgermeister Christoph Grimmer über dessen erste 100 Tage im Amt. Als Thema mit langer Laufzeit war schnell die Bewerbung für die Landesgartenschau und das damit verbundene Potenzial, die Jagstaue als Erlebnis- und Lebensraum ins Stadtleben zu integrieren, identifiziert. Damit auch verbunden sehen beide in der Gestaltung des Bahnhofsareals Möglichkeiten für die weitere Stadtentwicklung.

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09.05.2018

Auf den Wolf vorbereitet sein

Harald Ebner und die Grüne Landtagsabgeordnete Jutta Niemann fordern, dass WeidetierhalterInnen in der Region rechtzeitig vor der Ankunft des Wolfs mit den notwendigen Kenntnissen und Mitteln ausgestattet sind, die ihre Tiere bestmöglich schützen. Gemeinsam mit Martin Zorzi, Leiter des Umweltzentrums Schwäbisch Hall und Dr. Meike Andruschkewitsch vom Landschaftserhaltungsverband informierten sie sich in Bühlerzell bei Schäferin Anita Wild-Scholz und Schäfer Daniel Voigt.

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30.04.2018

Girls' Day – auch im Deutschen Bundestag

Am Girls' Day 2018 besuchte Annina Klingebiel aus Zweiflingen den Deutschen Bundestag. Harald Ebner hat sich sehr gefreut, dass Annina seiner Einladung nach Berlin gefolgt ist und ihn und seine Arbeit im Bundestag näher kennen lernen konnte. Gerade in Berufsfeldern, in denen Frauen leider immer noch unterrepräsentiert sind – der Bundestag hat nach wie vor nur einen Anteil von knapp 31 Prozent – ist es wichtig, Mädchen frühzeitig zu ermutigen und ihnen die Scheu zu nehmen, in von Männern dominierten Arbeitsfeldern Fuß zu fassen.

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17.04.2018

Glyphosat: jetzt müssen Taten folgen

Julia Klöckners Ankündigungen in Sachen Glyphosat-Reduktion müssen jetzt Taten folgen. Das Verbot für Privatanwender und der Anwendung kurz vor der Ernte sind längst überfällige Mindestmaßnahmen. Doch allein mit solchen Alibi-Trippelschritten wird es garantiert nichts mit dem versprochenen Glyphosat-Ausstieg in den nächsten drei Jahren. Wer wirklich etwas ändern will, muss aber an die Landwirtschaft ran. Entscheidend bei Klöckners dafür angekündigten Maßnahmen ist die konkrete Umsetzung. Die Bedingungen müssen so formuliert sein, dass die Ausnahmen nicht am Ende doch wieder zur Regel werden. Und es muss klar sein, dass das nur der Einstieg in den versprochenen Ausstieg innerhalb der nächsten drei Jahre sein kann.

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15.04.2018

Gentechnikfreiheit statt Gentechnik ist Erfolgsmodell

Erster Anbauversuch in Deutschland vor 25 Jahren

Vor 25 Jahren wurden die ersten Freilandversuchen mit Gentechnik-Nutzpflanzen in Deutschland genehmigt. Inzwischen sind Gentechnik-Pflanzen gescheitert, nicht nur auf deutschen Äckern. 25 Jahre nachdem erstmals und unter großem Protest der versuchsweise Anbau von Gentech-Kartoffeln und -Rüben genehmigt wurde, sind die Äcker hierzulande inzwischen frei von Gentechnik. Die übergroße Mehrheit der Bürger, Bauern und der Lebensmittelwirtschaft finden das gut und wollen, dass das auch so bleibt. Denn statt der Gentechnik hat sich die Gentechnikfreiheit im letzten Vierteljahrhundert als Erfolgsmodell erwiesen.

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13.04.2018

Verbot für bienengiftige Neonikotinoide wird höchste Zeit

Die angekündigte Zustimmung der Bundesregierung zum von der EU geplanten Freilandverbot für Neonikotinoid-Insektengifte ist zu begrüßen und war auch höchste Zeit. Das lässt hoffen, dass Frau Klöckner den dramatischen Zustand, in welchem sich unsere Äcker und die Biodiversität insgesamt befinden, endlich ernster nimmt. Das Verbot von drei Insektiziden kann aber nur ein erster Schritt dabei sein, auf den Äckern weniger Gift einzusetzen. Wer Bienen, Mensch und unsere Landwirtschaft schützen will, der muss nun auch dafür sorgen, dass alle anderen Neonikotinoidwirkstoffe aus der Landwirtschaft verschwinden und muss den Glyphosat-Ausstieg zügig auf den Weg bringen

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12.04.2018

Gentechnik: Lobby-Versprechen hinterfragen

Unser Job ist es, die Versprechen der Biotechnologie-Firmen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen. Die Bilanz nach über 30 Jahren Gentechnik auf dem Acker fällt mehr als bescheiden aus. Bauern, Verbraucher, Hersteller und Handel brauchen und wollen ganz überwiegend keine Gentechnik auf Äckern und in Lebensmitteln. Das müssen wir ernst nehmen.

Ganz egal, wie man Potenziale einschätzt: Ganz am Anfang steht immer die Frage der Risikoprüfung jedes dieser Kunstlebewesen. Das muss im Sinne der Vorsorge für Gesundheit und Umwelt sein. Und damit verbunden die Kennzeichnung der Produkte, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, was drin ist. Diese Wahlfreiheit ist ihr gutes Recht. Auch in Zukunft muss „Gentechnik“ draufstehen, wo Gentechnik drin ist. Dafür braucht es Rückverfolgbarkeit. Das gilt selbstverständlich ganz besonders auch für neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR/Cas. Denn wenn es je Gentechnik gab, dann diese.

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06.04.2018

Im Pestizidzyklus gefangen

Der Verbrauch von Glyphosat ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen. Das zeigt, dass das Pflanzengift nicht nur in Einzelfällen, sondern nahezu flächendeckend verwendet wird. Doch ging die Diskussion auf Einladung der Grünen Bundestagsabgeordneten Manuela Rottmann im voll besetzten Pfarrzentrum von Hammelburg weit über das Thema Glyphosat hinaus. Dubiose Zulassungsverfahren haben einen Pestizidzyklus hervorgebracht, in dem ein Mittel mit gefährlichen Nebenwirkungen erst nach jahrelangem Einsatz verboten und von der Industrie durch ein neues ersetzt wird. Der Handel hat in vielen Bereichen schon reagiert. So bieten immer mehr Discounter glyphosatfreie Milch an. Das Ziel einer „enkeltauglichen“ Landwirtschaft wird auch von vielen Landwirten grundsätzlich begrüßt.

29.03.2018

Insektenschutz-Kooperation mit Frankreich: Macht Klöckner mit?

Umweltministerin Svenja Schulze hat angekündigt, bei Insektenschutz und dem Ausstieg aus Glyphosat und Neonikotinoiden eng mit Frankreich zusammenzuarbeiten. Das klingt gut. Wir schlagen schon lange vor, in Sachen Insektenschutz, Ausstieg aus Glyphosat und Neonikotinoiden und Pestizidreduktion eng mit Frankreich zusammenzuarbeiten. Die Frage ist nur, wie realistisch das alles ist. Denn federführend zuständig ist leider nicht die Umweltministerin, sondern ihre Agrarkollegin Julia Klöckner. Für die steht der Glyphosat-Ausstieg aber „nicht zur Diskussion“. Und auch beim dringenden Verbot der bienengiftigen Neonikotinoide muss Klöckner erst noch beweisen, dass sie endlich den Kurs ihres Vorgängers Schmidt verlässt, der beim Bienenschutz immer viel versprochen, aber kaum etwas gehalten hat.

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