Seit einiger Zeit versuchen die Agrar- und Saatgutkonzerne, Politik und VerbraucherInnen neue Gentechnik-Verfahren wie Crispr/Cas als heilsbringend und als angeblich "eigentlich gar keine Gentechnik" darzustellen. Wir Grünen haben uns in den vergangenen Jahren bereits intensiv mit diesen neuen Varianten der Gentechnik auseinandergesetzt, auf verschiedenen Ebenen darüber debattiert und Entschließungen dazu gefasst, was die Mindestanforderungen dafür sind.

Wir Grüne beschäftigen uns übrigens schon sehr lange intensiv, manchmal kontrovers und stets differenziert mit dem Thema Gentechnik. Der immer wieder erhobene Vorwurf, wir seien "wissenschaftsfeindlich" und würden Gentechnik pauschal und undifferenziert ablehnen, ist nachweislich falsch, wie dieser Fraktionsbeschluss "Eckpunkte für eine Gentechnikpolitik" aus dem Jahr 2001 zeigt.

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22.08.2017

Funktionierende regionale Wertschöpfungsketten

Bundesvorsitzende Simone Peter besuchte auf ihrer Sommertour die Region Hohenlohe. Sie zeigte sich beeindruckt von der Dichte landwirtschaftlicher Familienbetriebe im Hohenlohischen sowie von den „guten Möglichkeiten regionaler Wertschöpfungsketten vor Ort“, die Rudolf Bühler, Gründer der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, an mehreren Stationen erläuterte. „Vom Acker bis zum Teller in bäuerlicher Hand“ , wie er es nennt – das Motto überzeugt.

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21.08.2017

Bessere Gesundheitsversorgung für ländlichen Raum

Bei einem Gespräch mit der Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer, über Gesundheitspolitik stand unter anderem der drohende Ärztemangel im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Die Haus- und Facharztverträge der AOK Baden-Württemberg sind hierbei ein gutes Instrument. Sie sind auch ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für die Arztpraxen. Die Qualität der mediizinischen Versorgung auf dem Land muss verbessert werden. Für die solidarische Finanzierung unseres Gesundheitssystems brauchen wir die Bürgerversicherung.

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14.08.2017

6-Punkte-Plan für sauberes Trinkwasser

Wasserversorgungsunternehmen und das Umweltbundesamt warnen schon länger vor der Verunreinigung des Grundwassers mit Nitrat und anderen Schadstoffen – dadurch könnte Trinkwasser um bis zu 62 Prozent teurer werden. Damit Wasser in Deutschland sauber und bezahlbar für alle bleibt, hat die Grüne Bundestagsfraktion einen 6-Punkte-Plan veröffentlicht.

Link 6-Punkte-Plan

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11.08.2017

Fipronil in der Landwirtschaft verbieten

Der neueste Skandal um giftige Eier zeigt: Das aktuelle System der Lebensmittelsicherheit und -überwachung muss auf den Prüfstand. Bundesminister Schmidt hat sich als Manager einer solchen Krise nicht bewährt Wir brauchen einen streng regulierten Umgang mit dem Breitband-Insektizid Fipronil. Es birgt gesundheitliche Risiken insbesondere bei Kindern und wirkt auch wie die berüchtigten Neonikotinoide schon in sehr geringen Mengen schädlich auf Bestäuber und andere Insekten. Daher ist ein umfassendes Verbot dieses Insektizids in der Landwirtschaft erforderlich.

Aktionsplan Fipronil Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

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08.08.2017

Glyphosat: Bundesregierung ignoriert ärztlichen Rat

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg warnt vor Glyphosat und fordert die Bundesregierung auf, der Neuzulassung des Ackergifts nicht zuzustimmen. Damit thematisiert sie die Gesundheitsgefahren des Ackergitftes erneut. Umweltministerin Hendricks indes schwankt in ihrer Entscheidung.

Landesärztekammer Baden-Württemberg warnt vor Glyphosat

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07.08.2017

Wahlkreisradtour der Grünen

Vom 27. bis 28. Juli fand unsere diesjährige Wahlkreisradtour statt. Mitglieder aus den Grünen Kreisverbänden Schwäbisch Hall und Hohenlohe trotzten dem stellenweise unwirtlichen Wetter und radelten von Blaufelden nach Forchtenberg mit Übernachtung im Kloster Schöntal. Auch in diesem Jahr war die Radtour eine gelungene Möglichkeit, den eigenen Wahlkreis in seiner Vielfalt und mit seinen Menschen besser kennenzulernen. Die Rieger Hofmann GmbH für regionale Wildblumenvermehrung, der jüdische Friedhof in Hohebach sowie das Naturschutzgebiet Vogelhalde Sindringen-Ohrnberg waren nur einige der interessanten Stationen dabei.

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31.07.2017

Glyphosat: Ausstiegschance nutzen statt Laufzeitverlängerung!

Die Zukunft von Glyphosat Europa ist ungewiss, nachdem die EU-Kommission angekündigt hat, die Neuzulassung des globalen Ackergifts Nummer eins in Europa nicht ohne qualifiziertes Votum der Mitgliedsstaaten zu verlängern. Das nämlich kommt kaum je zustande. Frankreichs neuer Öko-Minister Hulot hat ein entschlossenes Nein seines Landes zu Glyphosat angekündigt.

Deutschland hat dagegen jetzt in Brüssel Insidern zufolge offenbar schon Zustimmung zum Kommissionsvorschlag signalisiert. Und das, obwohl sich Umweltministerin Hendricks in der Öffentlichkeit und wohl mit Blick auf die Bundestagswahl als große Glyphosat-Widerständlerin inszeniert. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, dass sie die Neuzulassung "auf dieser Grundlage" ablehnt. Das klingt ziemlich flexibel. Es ist durchaus denkbar, dass die noch amtierende alte Bundesregierung im Oktober im allgemeinen Koalitionsfindungstrubel klammheimlich schnell noch die Glyphosat-Laufzeitverlängerung in Brüssel durchwinkt.

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30.07.2017

Schmidt und Hauk bleiben beim Insektensterben tatenlos

Das Ausmaß des Insektensterbens ist alarmierend. Das bestätigen jetzt erneut die Antworten der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage zu Ausmaß und Ursachen des Insektensterbens. An mehreren Standorten sind Rückgänge bei der Insektenbiomasse von 80 Prozent innerhalb von 35 Jahren zu verzeichnen, bei einzelnen Insektengruppen sogar bis zu 96 Prozent. Auch Insektenforscher aus Baden-Württemberg bestätigen diese dramatischen Trends. Trotz dieser Erkenntnisse der Bundesregierung bleiben die Minister Christian Schmidt und Peter Hauk untätig.

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25.07.2017

Professor Olaf Eisen: Co2-Werte so hoch wie nie

Professor Olaf Eisen, Gutachter für den Weltklimarat und seit fünfzehn Jahren in der Eisforschung aktiv, kam nach Schwäbisch Hall, um der Öffentlichkeit die Auswirkungen der Klimakrise darzustellen. Der Professor für Glaziologie an der Universität Bremen erklärte, was drohen würde, sollte das Ruder nicht mehr herumgerissen werden. Der Klimawandel sei zwar nicht mehr zu verhindern, durch geeignete Maßnahmen jedoch aufzuhalten. Selbst für ein realistisches 2-Grad-Ziel müsse man sich jedoch ranhalten.

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16.07.2017

Bundesregierung muss Bayer-Gift-Gensoja stoppen

Die EU-Staaten stimmen morgen in Brüssel über die EU-Zulassung von gentechnisch veränderten, mehrfach herbizidresistenten Sojalinien unter anderem der Firma Bayer als Lebens- und Futtermittel ab. Dabei muss die Bundesregierung entschieden Nein sagen zur neuen Gift-Gensoja. Die Bayer-Bohne ist gleich gegen mehrere gesundheitsschädliche Herbizide resistent und enthält entsprechend hohe Rückstände davon, die in unsere Nahrungskette gelangen würden. Das wurde bei der Risikobewertung komplett ignoriert. Wenn die Große Koalition sich wegen Uneinigkeit jetzt bei der Abstimmung in Brüssel der Stimme enthält, kommt das einer Zustimmung gleich und wird der Zulassung den Weg ebnen.

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