Seit einiger Zeit versuchen die Agrar- und Saatgutkonzerne, Politik und VerbraucherInnen neue Gentechnik-Verfahren wie Crispr/Cas als heilsbringend und als angeblich "eigentlich gar keine Gentechnik" darzustellen. Wir Grünen haben uns in den vergangenen Jahren bereits intensiv mit diesen neuen Varianten der Gentechnik auseinandergesetzt, auf verschiedenen Ebenen darüber debattiert und Entschließungen dazu gefasst, was die Mindestanforderungen dafür sind.

Wir Grüne beschäftigen uns übrigens schon sehr lange intensiv, manchmal kontrovers und stets differenziert mit dem Thema Gentechnik. Der immer wieder erhobene Vorwurf, wir seien "wissenschaftsfeindlich" und würden Gentechnik pauschal und undifferenziert ablehnen, ist nachweislich falsch, wie dieser Fraktionsbeschluss "Eckpunkte für eine Gentechnikpolitik" aus dem Jahr 2001 zeigt.

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01.03.2012

Technologie ist kein Allheilmittel für die Welternährung

Das Büro für Technikfolgeabschätzung im Deutschen Bundestag (TAB) hat seinen Bericht "Forschung zur Lösung des Welternährungs­pro­blems – Ansatzpunkte, Strategien, Umsetzung" vorgelegt. Er bestätigt, dass kleinbäuerliche biologische Landwirtschaft die ent­scheidenden Antworten auf die Welternährungs­pro­bleme geben kann – und nicht weitere Industriali­sierung der Landwirtschaft oder gar Gentechnik.

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29.02.2012

Konsequentes Urteil für Gentechnikfreiheit

Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt entschieden, dass das Land Hessen einen Bauern zu Recht angewiesen hatte, einen Acker umzupflügen, auf dem er unwissentlich gentechnisch verunreinigtes Saatgut ausgebracht hatte.Egal, ob solche Verunreinigungen absichtlich oder aus Versehen erfolgen: ohne Anbauzulassung darf keine Gentech-Pflanze auf den Acker. Das ist wichtig, denn ohne Untersuchungen zu möglichen Risiken solcher Pflanzen würden Umwelt und Verbraucher zu Versuchskaninchen.

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29.02.2012

Konsequentes Urteil für Gentechnikfreiheit

Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt entschieden, dass das Land Hessen einen Bauern zu Recht angewiesen hatte, einen Acker umzupflügen, auf dem er unwissentlich gentechnisch verunreinigtes Saatgut ausgebracht hatte.Egal, ob solche Verunreinigungen absichtlich oder aus Versehen erfolgen: ohne Anbauzulassung darf keine Gentech-Pflanze auf den Acker. Das ist wichtig, denn ohne Untersuchungen zu möglichen Risiken solcher Pflanzen würden Umwelt und Verbraucher zu Versuchskaninchen.

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08.02.2012

Pflanzengift Glyphosat: Zulassung muss ausgesetzt werden

Es ist erfreulich, dass die starre Blockade­haltung der Koalition beim Thema Glyphosat jetzt offenbar zu bröckeln beginnt. So räumte sie im Agrar­ausschuss erstmals "Probleme in bestimmten Anwendungs­be­rei­chen" ein, und das Ministerium kündigte eine kritischere Neubewertung des Ackergiftes an. Einige Koalitions­vertreter halten Glyphosat allerdings nach wie vor für "unbedenklich", zweifeln Berichte zu seinen Gefahren an und unterstellen den Grünen, Landwirte und Verbraucher verunsichern zu wollen.

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08.02.2012

Pflanzengift Glyphosat: Zulassung muss ausgesetzt werden

Es ist erfreulich, dass die starre Blockade­haltung der Koalition beim Thema Glyphosat jetzt offenbar zu bröckeln beginnt. So räumte sie im Agrar­ausschuss erstmals "Probleme in bestimmten Anwendungs­be­rei­chen" ein, und das Ministerium kündigte eine kritischere Neubewertung des Ackergiftes an. Einige Koalitions­vertreter halten Glyphosat allerdings nach wie vor für "unbedenklich", zweifeln Berichte zu seinen Gefahren an und unterstellen den Grünen, Landwirte und Verbraucher verunsichern zu wollen.

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20.01.2012

Billig-Broiler statt Brot für die Welt, Frau Aigner?

Ilse Aigners Angriffe gegen die Demonstration "Wir haben es satt" sind voller Zynismus und Hohn gegenüber den Hungernden der Welt und verdrehen die Tatsachen ins Gegenteil. Deutschlands und Europas industrielle Landwirtschaft und Agrarpolitik sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Wenn Frau Aigner angesichts aktueller Skandale tatsächlich behauptet, die Landwirtschaft habe sich "stark verändert zugunsten der Verbraucher, der Tiere und der Umwelt" dürfte sie damit eher zahlreiche weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die morgige Demonstration auf die Straße treiben.

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Kategorien:Agrogentechnik
20.01.2012

Billig-Broiler statt Brot für die Welt, Frau Aigner?

Ilse Aigners Angriffe gegen die Demonstration "Wir haben es satt" sind voller Zynismus und Hohn gegenüber den Hungernden der Welt und verdrehen die Tatsachen ins Gegenteil. Deutschlands und Europas industrielle Landwirtschaft und Agrarpolitik sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Wenn Frau Aigner angesichts aktueller Skandale tatsächlich behauptet, die Landwirtschaft habe sich "stark verändert zugunsten der Verbraucher, der Tiere und der Umwelt" dürfte sie damit eher zahlreiche weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die morgige Demonstration auf die Straße treiben.

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Kategorien:Agrogentechnik
16.01.2012

Keine Zulassung für giftige Gen-Soja, Frau Aigner

Morgen wird im neuen EU-Berufungsausschuss in Brüssel über die Zulassung von vier gentechnisch veränderten Sojabohnensorten als Futter- und Lebensmittel in der EU abgestimmt. In der Vorabstimmung hatte die Bundesregierung hinter verschlossenen Türen für die Zulassung der Gen-Bohnen gestimmt. Das belegt einmal mehr das Doppelspiel von Agrarministerin Aigner, die sich in der Öffentlichkeit gerne Gentech-kritisch und verbrauchernah gibt, um dann, wenn es auf EU-Ebene zur Sache geht, entgegengesetzt zu handeln.

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Kategorien:Agrogentechnik Parlamentarische Anfragen
16.01.2012

Keine Zulassung für giftige Gen-Soja, Frau Aigner

Morgen wird im neuen EU-Berufungsausschuss in Brüssel über die Zulassung von vier gentechnisch veränderten Sojabohnensorten als Futter- und Lebensmittel in der EU abgestimmt. In der Vorabstimmung hatte die Bundesregierung hinter verschlossenen Türen für die Zulassung der Gen-Bohnen gestimmt. Das belegt einmal mehr das Doppelspiel von Agrarministerin Aigner, die sich in der Öffentlichkeit gerne Gentech-kritisch und verbrauchernah gibt, um dann, wenn es auf EU-Ebene zur Sache geht, entgegengesetzt zu handeln.

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Kategorien:Agrogentechnik Parlamentarische Anfragen
14.12.2011

Zulassung neuer Gen-Mais-Sorten: Regierung grob fahrlässig

Bei der EU steht die Zulassung für mehrere Gen-Mais-Sorten an. Sie haben neue, gefährliche Eigenschaftenkombinationen. Wenn die Bundesregierung hier zustimmt und "keinen Anlass zu Zweifeln" sieht, vernachlässigungt sie unabsehbare Gefahren für Menschen, Umwelt und die Landwirtschaft auf vollkommen inakzeptable Weise.

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URL:http://harald-ebner.de/themen/gentechnik/browse/24/