Grüne Abgeordnete luden zum Wirtschaftsdialog

Seit dem Parteitag im April diskutieren Wirtschaft, Medien und Politik die grünen Vorschläge für eine gerechte und nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. Harald Ebner MdB und Kerstin Andreae, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion luden Unternehmer aus Schwäbisch Hall und der Region ein, um mit ihnen über diese Vorschläge ins Gespräch zu kommen.

15.07.13 –

Seit der Bundesdelegiertenkonferenz Ende April diskutieren Wirtschaft, Medien und Politik die konkreten grünen Vorschläge für eine gerechte und nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik. Harald Ebner, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen für den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe, und Kerstin Andreae, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Koordinatorin des Arbeitskreises Wirtschaft & Soziales der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, luden Unternehmer aus Schwäbisch Hall und der Region ein, um mit ihnen über diese Vorschläge ins Gespräch zu kommen.

Vertreter aus ganz unterschiedlichen Branchen waren der Einladung in die Räume des Hotel Hohenlohe gefolgt – von Kreishandwerkerschaft über Druckgewerbe,Verpackungsmaschinenbranche und Hotellerie bis zur  Saatgutproduktion und Umwelttechnik.

Die Unternehmer diskutierten mit den grünen Abgeordneten sehr engagiert über die Energiewende und den Sanierungsstau im Verkehrsbereich. Harald Ebner meinte dazu: „Die knappen Haushaltsmittel müssen vorrangig in den Erhalt der vorhandenen Infrastruktur fließen, hier ist die letzten 30 Jahre fast nichts passiert. Es ist doch bizarr, dass ausgerechnet wir Grünen im Land uns jetzt um Straßen kümmern müssen. Daneben brauchen wir aber ein anderes Mobilitätskonzept, das Ziel Klimaschutz und CO2-Einsparung kommt im aktuellen Bundesverkehrswegeplan noch gar nicht vor. Das muss sich ändern.“

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die grünen Steuerpläne, besonders die geplante Vermögensabgabe. Kerstin Andreae machte deutlich, dass es sich dabei um eine Vermögensertragssteuer handeln wird, die auf den erwirtschafteten Gewinn erhoben werden soll. Hohe Freibeträge sichern die Altersvorsorge selbständiger Unternehmer. Daneben würde die Abgabe so gestaltet werden, dass die Investitionsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen nicht beeinträchtigt wird.

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