Seit einiger Zeit versuchen die Agrar- und Saatgutkonzerne, Politik und VerbraucherInnen neue Gentechnik-Verfahren wie Crispr/Cas als heilsbringend und als angeblich "eigentlich gar keine Gentechnik" darzustellen. Wir Grünen haben uns in den vergangenen Jahren bereits intensiv mit diesen neuen Varianten der Gentechnik auseinandergesetzt, auf verschiedenen Ebenen darüber debattiert und Entschließungen dazu gefasst, was die Mindestanforderungen dafür sind.

Wir Grüne beschäftigen uns übrigens schon sehr lange intensiv, manchmal kontrovers und stets differenziert mit dem Thema Gentechnik. Der immer wieder erhobene Vorwurf, wir seien "wissenschaftsfeindlich" und würden Gentechnik pauschal und undifferenziert ablehnen, ist nachweislich falsch, wie dieser Fraktionsbeschluss "Eckpunkte für eine Gentechnikpolitik" aus dem Jahr 2001 zeigt.

   Mehr »

15.03.2019

Die Sache mit dem Suppenhuhn - Ein Abend über landwirtschaftliche Tierhaltung

Die Tierärztin Dr. Cornelie Jäger war auf Einladung von Harald Ebner MdB in die Volkshochschule Crailsheim gekommen, um ihr neues Buch „Die Sache mit dem Suppenhuhn“ vorzustellen. 82 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU halten Verbesserungen bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung für notwendig. Die ehemalige Tierschutzbeauftragte des Landes erläuterte in einem Vortrag ihre praktischen Lösungsvorschläge für eine tiergerechte Haltung von Nutztieren. Sie regte an, Tiere in ihrer „ganzen Multifunktionalität“ zu nutzen und nicht nur als Lieferanten günstiger Lebensmittel anzusehen. Wir brauchen eine verpflichtende, transparente Tierhaltungskennzeichnung für alle Fleischprodukte ähnlich der Eierkennzeichnung, um die Haltungsform klar zu definieren.

Mehr»

11.01.2019

Gespräch mit Bürgermeisterin Jacqueline Förderer in Schrozberg

Kurz vor dem Jahreswechsel traf sich Harald Ebner mit Bürgermeisterin Jacqueline Förderer zum Austausch über die Situation in der Stadt Schrozberg. Zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der grünen Kreistagsfraktion Jochen Feuchter wurden Themen wie die Finanzsituation und Investitionen in die Infrastruktur, Wohnen im Ortskern und energetische Sanierung von Gebäuden besprochen. Zum Breitbandausbau sagt Harald Ebner: "Mit den „weißen Flecken“ auf dem Land muss endlich ein für alle Mal Schluss sein."  Die Grüne Fraktion setzt sich in Berlin nachdrücklich für massive Vereinfachungen und für eine Aufstockung des Ausbauprogramms ein.

Mehr»

10.01.2019

Deutsche Bahn derzeit logistisch nicht zukunftsfähig aufgestellt

Harald Ebner traf sich mit Andreas Rohr, Geschäftsführer der LBV Raiffeisen eG in Schrozberg, Rudolf Herrmann, Vorstandsvorsitzender und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Erwin Brümmer, um gemeinsam Möglichkeiten zur Erhaltung der Schiene als Infrastrukturrückgrad in der Region zu erarbeiten. Die LBV verfolgt Pläne, ihre Massengüter per Schiene näher an das Unternehmen oder ganz heranliefern zu lassen. „Die Bahn ist derzeit logistisch nicht zukunftsfähig aufgestellt“, so Harald Ebner. Jetzt, wo angesichts höherer Transportkosten durch Niedrigwasserstände Handlungsdruck entstanden ist, räche sich die verfehlte Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte, konstatiert der Abgeordnete. 

Mehr»

14.12.2018

Genetisches Kapital bedroht - Große Resonanz bei Film „Unser Saatgut – wir ernten, was wir säen“

Die Grünen Hohenlohe und Harald Ebner  luden zum mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Unser Saatgut – wir ernten, was wir säen“ in die Evangelische Heimvolkshochschule Hohebuch ein. Rund 80 Interessierte kamen. 94 Prozent des einstigen Sortenreichtums unseres Saatgutes sind bereits verloren – und damit die Grundlage unserer Ernährung bedroht. Zudem geht es in der Dokumentation um die Bedrohungen durch Gentechnologie, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut wie um den weltweiten Kampf dagegen und mögliche Alternativen. An der anschließenden Diskussion war auch Prof. Roman Lenz vom Genbänkle beteiligt. Sein Netzwerk für Sortenretter und -erhalter der Nutzpflanzenvielfalt mit Schwerpunkt Baden-Württemberg setzt sich für einen besseren Zugang zu regionalem Saatgut und dessen Austausch ein. 

Mehr»

27.10.2018

Das Wunder von Mals: Nerv getroffen mit Pestizid-Film

Der Grüne Ortsverband Schwäbisch Hall und der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner haben mit ihrer Filmveranstaltung „Das Wunder von Mals“ offenbar ein Thema gefunden, das viele umtreibt. Über 100 Menschen strömten in den Bioland-Gasthof Roter Ochsen in Wackershofen. Einige mussten vom Vorraum aus dem Film und der nachfolgenden Diskussion folgen, weil im Saal kein Platz mehr zu bekommen war. Der Dokumentarfilm begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner von Mals in Südtirol bei ihrem Widerstand gegen immer mehr Gift in ihrer Gemeinde. Bei einer Volksabstimmung hatten sich 76 Prozent der Malser für ein Verbot von Pestiziden auf ihrem Gemeindegebiet ausgesprochen. Seit Jahren expandieren um ihren Ort herum und im ganzen Vinschgau die Apfelplantagen, steigen die Menge und die Toxizität ausgebrachter Pestizide, was Natur, Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung sowie zunehmend auch die dortige Tourismusbranche beeinträchtigt.

Mehr»

22.10.2018

Wasserversoger-Klage: Pestizid-Geheimniskrämerei beenden

Die Landeswasserversorgung Baden-Württemberg will wissen, welche Pestizide in Wasserschutzgebieten ausgebracht werden und klagt zu Recht auf Freigabe dieser Informationen. Mit der Pestizid-Geheimniskrämerei muss Schluss sein. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, den Wasserversorgern diese Informationen vorzuenthalten. Genausowenig wie dem NABU. Wenn Wasserversorger und Naturschützer solche berechtigten Anliegen vortragen, darf man das nicht abbügeln, sondern muss es ernst nehmen und mit ihnen zusammenarbeiten. Pestizide gehören ohnehin nicht in Wasserschutzgebiete und Naturschutzgebiete. Auch generell müssen wir weg vom großflächigen Gifteinsatz als Standard auf den Äckern – nicht nur im Interesse unseres Trinkwassers! Es ist gut, dass es ein baden-württembergisches Pestizidreduktionsprogramm geben wird. Wenn es mit angemessenen Zielen ausgestattet ist und umgesetzt wird, kann Baden-Württemberg hier bundesweit vorangehen.

Mehr»

15.10.2018

Modell mit wenigen Gewinnern und vielen Verlierer

Unabhängige wissenschaftliche Studien in Argentinien zeigen: Pestizidrückstände finden sich im menschlichen Organismus, im Wasser und im Essen. Am 4. Oktober berichteten der argentinische Arzt Damián Verzenassi und der Jurist Juán Ignacio Pereyra Queles vor rund 60 Gästen im Schloss Kirchberg eindrücklich über die Folgen für die Bevölkerung und die Natur ihres Landes. Der Grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner, das Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe sowie die Akademie Schloss Kirchberg hatten zu dem Diskussionsabend eingeladen. Verzenassi und Pereyra haben zusammen mit Christiane Lüst von der Initiative Gen-Klage einen Parallelbericht zu dem von Argentinien vorgelegten vierten Bericht über die Einhaltung des internationalen Pakts für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte angefertigt. Pereyra ist überzeugt, dass der argentinische Staat gegen die Menschenrechte verstoße, indem er das Ausbringen hoher Pestizidmengen zulässt.

Mehr»

28.09.2018

Regierungskoalition lässt Kleinbauern der Welt im Stich

Der Bundestag hat mit den Stimmen der Regierungskoalition aus Union und SPD sowie FDP und AfD unseren Antrag abgelehnt, die sogenannte "Kleinbauernerklärung" der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Damit stehen die Chancen schlecht, dass die EU dieser wichtigen Erklärung im UN-Menschenrechtsrat zustimmt. Es ist ein echtes Armutszeugnis für Deutschland, für diese Bundesregierung und die Fraktionen von Union und SPD, dass sie sich weigern, diese wichtige Erklärung für die grundlegenden Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern und anderen Menschen in ländlichen Regionen weltweit zu unterstützen.

Mehr»

27.09.2018

Regierungskrise: Endlich wieder wichtige Themen anpacken!

Das politische GroKo-Theater um Hans-Georg Maaßen war in jeder Hinsicht unerträglich. Es ist unglaublich, wie man derart ohne jedes Gespür für Glaubwürdigkeit agieren kann. Selbstverständlich musste Maaßen seinen Posten räumen, aber doch nicht durch eine Abschiebung nach oben. Und es wäre schon viel früher notwendig gewesen, als er das Parlament im Fall Amri getäuscht hatte! Erschreckender als in der Causa Maaßen konnten die Koalitionäre nicht deutlich machen, dass sie jeden inneren Wertekompass verloren haben und nur noch angstvoll nach Tagesstimmung reagieren.

Mehr»

17.09.2018

Zweiter Alternativer Grüner Volksfestauftakt in Crailsheim

Der Zweite Alternative Grüne Volksfestauftakt in Crailsheim lockte in diesem Jahr sehr viele Besucher*innen an. Toni Hofreiter, die bayrische Spitzenkandidatin zur Landtagswahl Katharina Schulze und der bayrische Landtagsabgeordnete aus dem Nachbarkreis Ansbach Martin Stümpfig waren der Einladung des Grünen Kreisverbandes Schwäbisch Hall gefolgt. Auf dem kleinen Volksfestplatz vor dem Jugendzentrum wurde mit Kritik an der Großen Koalition, an deren Streitereien und deren Versäumnis, wichtige Gesetze zu verabschieden, nicht gespart. 

Mehr»

URL:http://harald-ebner.de/startseite/