Gentechnikfreiheit statt Gentechnik ist Erfolgsmodell

Erster Anbauversuch in Deutschland vor 25 Jahren Vor 25 Jahren wurden die ersten Freilandversuchen mit Gentechnik-Nutzpflanzen in Deutschland genehmigt. Inzwischen sind Gentechnik-Pflanzen gescheitert, nicht nur auf deutschen Äckern. 25 Jahre nachdem erstmals und unter großem Protest der versuchsweise Anbau von Gentech-Kartoffeln und -Rüben genehmigt wurde, sind die Äcker hierzulande inzwischen frei von Gentechnik. Die übergroße Mehrheit der Bürger, Bauern und der Lebensmittelwirtschaft finden das gut und wollen, dass das auch so bleibt. Denn statt der Gentechnik hat sich die Gentechnikfreiheit im letzten Vierteljahrhundert als Erfolgsmodell erwiesen.

Erster Anbauversuch in Deutschland vor 25 Jahren

Vor 25 Jahren wurden die ersten Freilandversuchen mit Gentechnik-Nutzpflanzen in Deutschland genehmigt. Inzwischen sind Gentechnik-Pflanzen gescheitert, nicht nur auf deutschen Äckern. 25 Jahre nachdem erstmals und unter großem Protest der versuchsweise Anbau von Gentech-Kartoffeln und -Rüben genehmigt wurde, sind die Äcker hierzulande inzwischen frei von Gentechnik. Die übergroße Mehrheit der Bürger, Bauern und der Lebensmittelwirtschaft finden das gut und wollen, dass das auch so bleibt. Denn statt der Gentechnik hat sich die Gentechnikfreiheit im letzten Vierteljahrhundert als Erfolgsmodell erwiesen.

Die neue Bundesregierung muss sich deshalb jetzt dringend an ihre Gentechnik-Hausaufgaben setzen, nachdem die letzte Auflage von Schwarz-Rot nicht einmal ein Gesetz für Gentechnik-Anbauverbote hinbekommen hat. Sie darf nicht länger klammheimlich EU-Zulassungen für Genfood in Brüsseler Hinterzimmern durchwinken und muss sich endlich für eine erweiterte Genfood-Kennzeichnung in der EU einsetzen. Und sie muss klarstellen, dass neue Gentechnik wie CRISPR/Cas genauso Gentechnik ist wie „herkömmliche“ Gentechnik und genauso geregelt, geprüft und gekennzeichnet wird. Alles andere wäre grobe Verbrauchertäuschung. Wer versucht, den Menschen heimlich Genfood unterzujubeln, verspielt wertvolles Vertrauen in Politik und Lebensmittelwirtschaft. Denn die Menschen wollen „wissen, was drin ist“.

 

Die Gentechnik-Agrarkonzerne können auch nach Jahrzehnten keine nachhaltigen Erfolge vorweisen, sie haben keines ihrer Versprechen über höhere Erträge, trockenheits- oder salzresistente Pflanzen halten können. Stattdessen haben Gentechnik-Pflanzen zu enorm gesteigertem Einsatz von Glyphosat und anderen Pestiziden geführt, zu Resistenzbildung und zur Rodung von Regenwäldern in Südamerika.

 

Es gibt also wenig Anlass, auf die neuen Versprechungen der Biotechnologiefirmen zu setzen, die gerade ein weiteres Mal versuchen, uns neue Gentechnik-Verfahren als Lösung der Welternährungsprobleme zu verkaufen. Dabei zeigen alle Erfahrungen, dass es zur Lösung von Welternährungsfragen und Klimakrise Gentechnik ganz bestimmt nicht braucht. Weder alte noch neue. Forschungsfreiheit muss selbstverständlich weiterhin gelten, stets unter dem Schutz der Menschen und der Ökosysteme.“

Kategorie

Agrogentechnik

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