
Hohenlohebahn muss zügig elektrifiziert werden
Zur Schließung der Elektrifizierungslücke auf der Bahnstrecke zwischen Schwäbisch Hall und Öhringen, die vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) in ihrer aktuellen Studie nachdrücklich gefordert wird, erklärt der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (Bündnis 90/ die Grünen):
„Die Schließung dieser 32 Kilometer messenden Elektrifizierungslücke schafft für den Schienengüterverkehr in Ost-West-Richtung eine alternative Strecke. Damit können Umwege über die zudem überlastete Strecke Nürnberg – Würzburg – Aschaffenburg – Darmstadt entfallen. Gegenüber dem Laufweg über die Geislinger Steige besteht der Vorteil der günstigeren Steigungsverhältnisse. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie dieses wichtige Ausbauprojekt in das in Arbeit befindliche Elektrifizierungsprogramm aufnimmt und umgehend die Planung auf den Weg bringt. Auch der Nahverkehr auf der Schiene wird durch den Fahrdraht zwischen Schwäbisch Hall und Öhringen noch energieeffizienter und damit umweltfreundlicher."
In der vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) und vom Verband der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) in Auftrag gegebene Studie wurde der Ausbaubedarf des Schienennetzes ermittelt. Als Ziel wurde darin die Verdoppelung des Schienengüterverkehrs bis 2035 ausgegeben. Der Schließung der 32 Kilometer langen Elektrifizierungslücke zwischen Öhringen und Schwäbisch Hall wird besondere Bedeutung zugemessen. Insgesamt empfehlen die Gutachter 118 Einzelmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 7,25 Milliarden Euro. Ein Teil davon ist bereits im Bundesschienenwegeausbaugesetz vorgesehen. Die Studie ermittelte einen „zusätzlichen“ Finanzierungsbedarf in Höhe von 4,2 Milliarden Euro.
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