
EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat dem unsäglichen Genfood-Verschleierungsvorschlag der Amerikaner jetzt die angemessene klare Absage erteilt. Das ist gut so. Dass Hogan zur bisher auch in Europa fehlenden Kennzeichnung von tierischen Gen-Produkten schweigt, ist allerdings ebenfalls vielsagend. Denn die wird es mit TTIP nicht geben. Wie Herr Schmidt jetzt schon wieder versucht, sich aus der Affäre zu mogeln und seine eigenen Aussagen zum realen Strichcode-Vorschlag zu dementieren, spricht Bände. Was für Zumutungen werden unsere TTIP-Verhandler als nächstes aus den geheimen Meetings mitbringen?
Harald Ebner hatte Christian Schmidt auf dessen US-Reise im Dezember begleitet und den US-Vorschlag der im Strichcode versteckten Genfood-Kennzeichnung öffentlich gemacht. In einer Antwort auf eine Anfrage versucht das Agrarministerium jetzt, sich aus der Affäre zu schummeln. Der Strichcode-Vorschlag der Amerikaner habe sich lediglich auf den US-Markt bezogen, wird darin tatsachenwidrig behauptet.
Mittelbayerische Zeitung: Schmidt rudert zurück
Infodienst: Ministerium: Smartphone-Vorschlag galt nur für USA
Antwort des Agrarministeriums zum Strichcode-Genfood-Kennzeichnungsvorschlag
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